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Montag, 25. Juni 2018

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Anwohner kritisieren Feuerwehr: Zu laut bei Einsätzen

Mit Blaulicht und Martinshorn rücken Gemeindebrandinspektor Florian Kisling und seine Kameraden von der Freiwilligen Feuerwehr Münster nachts aus. Das missfällt einigen Einwohnern.

"Ein wenig bekloppt musst du schon sein, sonst machst du das nicht.", so formuliert Florian Kisling, Gemeindebrandinspektor der Freiwilligen Münster, seine persönliche und auch die Bereitschaft seiner Kameraden, bei Wind und Wetter, bei Tag und Nacht auszurücken, um Menschen in sämtlichen Notlagen zu helfen. Und die allermeisten Bürger sind im Unglücksfall auch froh, wenn die Einsatzkräfte schnell vor Ort sind, größeren Schaden abwenden, Menschenleben retten. Aber es gibt auch Ausnahmen. Und über die ärgert sich die Münsterer Feuerwehr im Moment.

Denn so manchem Einwohner ist es schlichtweg zu laut, wenn die Münsterer Wehr nachts mit Martinshorn ausrückt. Das sei Ruhestörung, das beeinträchtige den Schlaf, bekommt die Feuerwehr immer wieder zu hören – verbunden mit der Frage: Muss das denn sein, dass mit so viel Getöse ausgerückt wird? Die Antwort von Gemeindebrandinspektor Florian Kisling: "Ja, das muss sein, das ist sogar gesetzlich vorgeschrieben." Er und seine Kollegen wollen nun bei der Bevölkerung um Verständnis werben: "Wir machen das doch nicht aus Spaß."

"Wir rücken doch nachts nicht mit Martinshorn und Blaulicht aus, weil es uns Freude macht, anderen den Schlaf zu rauben. Wir machen das, weil Menschen in Not sind, denen geholfen werden muss", stellt Gemeindebrandinspektor Florian Kisling klar.

Sa. 05.07.2014 09:14 Uhr Alter: 4 Jahre