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Donnerstag, 17. Januar 2019

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Der Vorname ist Programm

Florian Kisling, bei dem der Vorname praktisch Programm für seinen Einsatz bei der Wehr ist, wurde vor fünf Jahren zum Gemeindebrandinspektor und damit zum Nachfolger des vielfach geehrten Vorgängers Franz Orth gewählt. Vorher war Kisling stellvertretender Gemeindebrandinspektor gewesen. Seit 24 Jahren bereits gehört er der Münsterer Wehr an, die in diesem Jahr auf 140 Jahre Bestehen zurückblickt.
Obwohl Florian Kisling als Geschäftsführer in gleich sechs Betrieben sehr eingespannt und häufig im halben Bundesgebiet unterwegs ist, will er sich weiterhin für die Feuerwehr in seiner Heimatgemeinde engagieren. „Ich habe sonst keine Zeit für anderweitige Hobbys“, erzählt Florian Kisling, dessen Frau Tanja sich ebenfalls als Betreuerin für die „Bambinis“ in der Münsterer Wehr zur Verfügung stellt. Von seinen drei Kinder sind zwei Jungen in dieser Nachwuchsgruppe.
Eine Jugendwehr gibt es in Münster ebenfalls seit Jahrzehnten. Aus ihr sind schon viele Einsatzkräfte nachgewachsen.
Florian Kisling selbst war nur kurze Zeit in der Jugendwehr, bevor er in die Einsatzabteilung überwechselte. Weil er beruflich häufig unterwegs sein muss, kommt auch seinem Stellvertreter als Gemeindebrandinspektor, Timo Kreher, besondere Verantwortung zu.
Die Münsterer Einsatzabteilung bei der Feuerwehr ist deshalb zahlenmäßig so groß, weil ihr die Löschgruppe der Feuerwehr in Altheim angegliedert ist. Aber auch so zählt alleine die Einsatzabteilung in Münster mit 75 „Mann“ aus Münster selbst bereits zu den größten im Kreisgebiet. Die Münsterer Wehr ist in diesem Jahr Gastgeber bei der Ausrichtung des Kreis-Feuerwehrtages vom 15. bis 18. Juni, wenn sich die Wehren aus dem Kreisgebiet ein Stelldichein geben. Das erfordert besonderen Einsatz in Planung und Organisation.

Quelle: Echo-online.de

Foto: M. Prasch
 

Mi. 29.02.2012 11:32 Uhr Alter: 7 Jahre