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Montag, 25. Juni 2018

Nachrichtenarchiv

Hochsommerliche 24h-Übung

Die im 2-jährigen Rhythmus stattfindende 24h-Übung war in diesem Jahr von hochsommerlichen Temperaturen geprägt und stellte die Organisatoren mit dem heißesten Tag des Jahres vor besondere Herausforderungen.

Über 20 Kameraden trafen sich um 12 Uhr im Feuerwehrhaus und leiteten als erste Maßnahme den Bau eines Behelfspools ein. Nach einigen Runden Wasserfußball wurden die Einsatzkräfte zum ersten „Einsatz“ alarmiert. In der Friedrich-Ebert-Straße ist ein Kellerbrand mit 3 vermissten Personen gemeldet worden. Der Keller wurde sofort von 3 Atemschutztrupps durchsucht und alle Personen wurden in kürzester Zeit dem Rettungsdienst übergeben. Ziel der Übung war das Vorgehen der eingesetzten Trupps im Nullsicht-Bereich zu optimieren und verschiedene wichtige Maßnahmen zu üben: Schlauchmanagement, Personenrettung, Selbstrettung, Rettung eines verunfallten Geräteträgers und Kommunikation/Umgang mit den Funkgeräten.

Nach einem ausgedehnten Abendessen vom Grill galt es ein weiteres Übungsszenario abzuarbeiten: Ein mit zwei Personen besetzter Pkw ist von der Straße abgekommen und unter einen Radlader geraten. Insgesamt mussten drei Beteiligte versorgt und gerettet werden. Der Radlader musste von den Einsatzkräften gesichert und stabilisiert werden, der Fahrer des Radladers mit Hilfe der Rettungsplattform aus der Kabine befreit werden. Die beiden Insassen des Pkw wurden mittels hydraulischem Rettungsgerät aus dem Fahrzeug gerettet.

Der Rest des Tages stand zur freien Verfügung, der Pool war auch am Abend noch sehr gut besucht.

Am Sonntagmorgen konnten alle Anwesenden ein tolles Frühstück, vorbereitet von Franz Orth und Lioba Groh (auch hier nochmal DANKE), genießen. Es war wirklich für alles gesorgt!

Obwohl einige vorbereitete Übungen wegen der hohen Temperaturen abgesagt werden mussten waren sich alle Teilnehmer einig: Die diesjährige 24h-Übung war ein voller Erfolg.

 

Mi. 15.07.2015 17:25 Uhr Alter: 3 Jahre