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Mit "Rescue-Track" ist der Rettungshubschrauber künftig jederzeit zu orten
Neues System für die Retter aus der Luft
„Rescue–Track“ - mit diesem System sollen zukünftig hessenweit Standorte und Verfügbarkeit von Rettungshubschraubern im Umkreis von etwa 150 Kilometern sichtbar gemacht werden. Im Rahmen einer Informationsveranstaltung beim Gießener Regierungspräsidium gaben jetzt Fachleute aus Luftrettung und von IT- Dienstleistern den Vertretern von Leitstellen und Krankenkassen einen Einblick in die Funktionsweise dieser die Rettung erleichternden Neuerung. Das von der Firma Convexis betriebene, so genannte „Flight-Following-System“ soll die Einsatzmöglichkeiten der Rettungshubschrauber optimieren.
Denn, wenn die „fliegenden Einsatzwagen“ benötigt werden, ist größte Eile geboten. Durch die technische Neuerung, die an das Navigationssystem des Hubschraubers angeschlossen ist, können die Verantwortlichen in der Leitstelle auf dem Bildschirm verfolgen, wo sich der Flieger gerade befindet. Dies ermöglicht zum Beispiel, einen Zubringertransport am Landeplatz bereitzuhalten, um den Patienten in eine entsprechende Klinik zu fahren. Sekundengenau kann man die Übergabe planen, um keine unnötige Zeit verstreichen zu lassen.
„Vom in Hessen eingeführten Rescue-Track profitieren Patienten und Gesundheitssystem gleichermaßen“, betonte Jochen Decher, Leiter des Dezernats für Öffentliche Sicherheit und Ordnung, Brand- und Katastrophenschutz, Rettungsdienst und Zivile Verteidigung beim Gießener Regierungspräsidium während der Veranstaltung. „Gerade in ländlichen Gebieten, wo immer häufiger Notärztemangel vorherrscht, trägt der Rettungsflieger maßgeblich zur Verbesserung der Patientenversorgung bei und ist als Lebensretter unverzichtbar.“
Hinweis: Das Regierungspräsidium Gießen verwaltet die beiden hessischen Rettungshubschrauber Christoph 2 in Frankfurt und Christoph 7 in Kassel.

