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Montag, 25. Juni 2018

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Praktische Ausbildung: Hohlstrahlrohrtraining

Das Hohlstrahlrohr (HSR) hält seit einigen Jahren Einzug in den Feuerwehren.

Daher wird bei der Ausbildung der Freiwilligen Feuerwehr Münster besonders der Umgang mit diesen Strahlrohren geübt. Denn auch bei Nullsicht sollte der Feuerwehrmann die verschiedenen Einstellungen von Wasserstrahl und Durchflussmenge vornehmen können.

Bei Hohlstrahlrohren wird das Wasser durch eine spezielle Düse geleitet, sodass ein hohler Wasserstrahl entsteht. Durch verschiedenste Einstellungen am Hohlstrahlrohr kann für den jeweils benötigten Fall der gewünschte Strahl sowie die gewünschte Wassermenge eingestellt werden. Hierdurch kann eine wirkungsvolle Rauchgaskühlung erfolgen.

Vorteile von Hohlstrahlrohren:

Durch die steuerbare Durchflussmenge des Löschwassers direkt am Strahlrohr kann im Innenangriff wassersparend vorgegangen werden. Hierdurch werden die Kosten eines Wasserschadens gering gehalten.

Die stufenlose Einstellmöglichkeit von Strahl und Wassermenge erlauben eine optimale Anpassung an den jeweiligen Brand.

Mit dem Sprühstrahl kann eine große Fläche abgedeckt werden, was eine verbesserte Kühl- und Löschwirkung sowie eine erhöhte Sicherheit für den vorgehenden Trupp zur Folge hat.

Beim Hohlstrahlrohr besteht der Wasserstrahl aus noch kleineren Tröpfchen als beim normalen Mehrzwechstrahlrohr. Hierdurch erhöht sich die Kühlwirkung. Hohlstrahlrohre gelten derzeit als Ideal zur Flash-Over-Bekämpfung.

Ausbildung am Standort

Nachdem verschiedene Typen von HSR vorgestellt und ausprobiert wurden, trainierten die Einsatzkräfte den Ernstfall. Ein angenommener Zimmerbrand musste gelöscht werden. Mit der gesamten Ausrüstung ging es im Trupp durch die Fahrzeughalle an den Brandherd. Bei richtiger Handhabung zeigte sich schnell ein Löscherfolg.

 

Sa. 17.08.2013 06:56 Uhr Alter: 5 Jahre