| Stichwort |
Gebäudebrand |
Klassifizierung |
Großbrand |
| Einsatzdauer |
2Std, 34Min 13.12.2005 17:56 Uhr bis 13.12.2005 20:30 Uhr |
Alarmierung |
638, 640 |
| Löschzüge |
1. Löschzug |
Zusätzliche Fahrzeuge |
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| Hilfskräfte |
Rettungsdienst, Feuerwehr Dieburg, Feuerwehr Groß-Zimmern, DRK Ortsverband Münster |
Mannschaftsstärke |
16 |
| Ort |
Groß-Zimmern / Schillerstraße |
| Beschreibung |
Wohnhausbrand in Groß-Zimmern / 16-jähriger Bewohner und 18-jährige Feuerwehrfrau erleiden leichte Rauchgasvergiftungen / Einfamilienhaus vermutlich unbewohnbar
Groß-Zimmern (ots) - Bei einem Wohnhausbrand sind am Dienstagabend in Groß-Zimmern (Landkreis Darmstadt-Dieburg) ein 16-jähriger Bewohner und eine 18 Jahre alte Feuerwehrfrau mit leichten Rauchgasverletzungen in das Kreiskrankenhaus nach Groß-Umstadt eingeliefert worden.
Aus bisher ungeklärter Ursache brach das Feuer gegen 16.30 Uhr in dem Einfamilienhaus, das von einer fünfköpfigen Familie bewohnt wird, in der Schillerstraße aus. Der Sechzehnjährige, der zu diesem Zeitpunkt alleine zu Hause war, bemerkte Knallgeräusche und starke Rauchentwicklung. Er rettete sich ins Freie und versuchte, mit einem Gartenschlauch die sich schnell ausbreitenden Flammen zu löschen. Nachbarn hatten ebenfalls den Brand bemerkt und sofort die Rettungsdienste alarmiert. 75 Wehrleute aus Groß-Zimmern, Klein-Zimmern, Dieburg und Münster, 15 Rettungskräfte von DRK und Johanniter und ein Notarzt sowie die Polizei waren im Einsatz.
Die Freiwilligen Feuerwehren, die sehr schnell am Brandort waren, konnten ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude verhindern. Der Dachstuhl war jedoch nicht mehr zu retten. Es ist zu befürchten, dass das gesamte Haus unbewohnbar ist. Die Höhe des Sachschadens kann derzeit noch nicht beziffert werden. Die Löscharbeiten dauern zur Stunde noch an.
Besonders tragisch ist der Umstand, dass die Familie Renovierungsarbeiten an dem 1972 erbauten Haus dieser Tage beendet hatte.
Der 48-jährige Geschädigte, seine 41 Jahre alte Ehefrau sowie die 13-jährige Tochter und die 15- und 16-jährigen Söhne werden die nächste Zeit bei Angehörigen wohnen können.
Ein Mitsubishi, der in unmittelbarer Nähe des brennenden Hauses ordnungsgemäß geparkt war, musste dennoch abgeschleppt werden, da derTeleskopmast der Freiwilligen Feuerwehr Münster nicht an die Brandstelle heranfahren konnte. Die Mutter des Halters zeigte sich sehr kooperativ und war mit dieser von der Polizei angeordneten Maßnahme einverstanden.
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