Sie sind hier: Start / Einsätze
Samstag, 14. Dezember 2019

Aktuelle Einsätze

Zurück
Stichwort Rauchentwicklung Klassifizierung Mittelbrand
Einsatzdauer 4Std, 51Min
26.05.2012 16:09 Uhr bis 26.05.2012 21:00 Uhr
Alarmierung 638, 640
Löschzüge Zusätzliche Fahrzeuge ELW
HLF 20/30
TLF 16/24Tr
LF 8
GW-L
KdoW
Hilfskräfte Kampfmittelräumdienst, Ibis 3 / Polizeihubschrauber, Ibis 2 / Polizeihubschrauber, Kreisbrandinspektor 02, Rettungsdienst, DRK Ortsverband Münster, Polizei Mannschaftsstärke 30
Ort Münster /OT. Breitefeld / Waldgebiet
Beschreibung

Am Samstagnachmittag (26.05.) meldete ein Pilot eines Kleinflugzeugs eine Rauchentwicklung im Waldgebiet des ehemaligen Munitionslagers im Ortsteil Breitefeld. Die Leitstelle Darmstadt-Dieburg alarmierte daraufhin die Feuerwehr Münster. Aufgrund des ungenau gemeldeten Einsatzorts wurde von der Leitstelle parallel der in Egelsbach stationierte Hubschrauber Ibis 3 der Polizei Hessen angefordert.

Nach Lokalisierung der genauen Brandstelle durch den Hubschrauber und Führung der Einsatzkräfte  in das dortige, durch alte Kriegswaffenmunition verseuchte Sperrgebiet, konnten von der Feuerwehr aufgrund der Explosionsgefahr keine Einsatzmaßnahmen ergriffen werden, so dass zusätzlich noch der Hubschrauber Ibis 2 aus Egelsbach als Feuerlösch-Helikopter angefordert wurde.

Bereits zum zweiten Mal bei einem Waldbrand in Münster eingesetzt  war dieser mit einem „Big Pack“ - Wasserbehälter - mit einem Volumen von 800 bis 1.000 Litern im Einsatz und fungierte als Feuerlösch-Helikopter. In zahlreichen Pendelflügen zwischen einem See und der etwa  1,5 Kilometer entfernten Einsatzstelle warf der Hubschrauber viele Liter Wasser auf die etwa 300 m2 große Einsatzstelle.

Die Feuerwehr Münster stand in dieser Zeit für eine Riegelstellung zur Verhinderung  einer weiteren Ausbreitung in Bereitstellung. Einsatzleiter Gerd Girbig: „Die Brandstelle im dortigen Waldgebiet ist immer noch aus dem 2.Weltkrieg extrem stark mit alter Kriegswaffenmunition verseucht, so dass wir unmöglich unsere Einsatzkräfte dort hineinschicken können.  Der Kampmittelräumdienst begann bereits vor sehr vielen Jahren, nach dem Verlassen der amerikanischen Streitkräfte, mit der Entmunitionierung der Waldbezirke. Dennoch sind bis heute immer noch große Teile nicht geräumt und werden daher noch viele Jahre weiterhin als Sperrbezirk deklariert.“

Insgesamt war die Feuerwehr Münster mit sieben Fahrzeugen und 30 Einsatzkräften vor Ort.

_MG_7812.JPG_MG_7925.JPG_MG_7906.JPG_MG_7905.JPGIMG_7872.JPGIMG_7873.JPGIMG_7874.JPGIMG_7875.JPGIMG_7876.JPGIMG_7877.JPGIMG_7878.JPGIMG_7879.JPGIMG_7880.JPGIMG_7897.JPGIMG_7913.JPGIMG_7927.JPGIMG_7932.JPGIMG_7937.JPG