Zu einer Groß-Übung in einem Dieburger Industrielager wurden die Feuerwehren Dieburg, Münster, Altheim und Groß- Umstadt, sowie zahlreiche Einheiten des Rettungsdienstes gegen 18.00 Uhr alarmiert.
Angenommen wurde ein Feuer im Bereich einer Laderampe, das zum Vollbrand eines LKW führte. Von dort aus griff das Feuer auf Verpackungsmaterial in der Halle über. Es gab eine massive Rauchausbreitung in die Halle, ein Mitarbeiter wurde als vermisst gemeldet.
Sofort nach Eintreffen der Einsatzkräfte wurde ein Brandangriff gestartet und die Suche nach der vermissten Person im Innenbereich aufgenommen.
Einsatzleiter Sven Weyrauch, Stadtbrandinspektor Dieburg, teilte das Übungsobjekt in die Einsatzabschnitte Wasserversorgung, Löschen, Rettungsmaßnahmen und Bereitstellung auf.
Im Außenangriff wurden acht Strahlrohre unter Atemschutz eingesetzt.
Die vermisste Person wurde nach kurzer, intensiver Suche in der Halle gefunden, ins Freie gebracht und dem Rettungsdienst zur Versorgung übergeben. Nach 30 Minuten war der Übungsbrand unter Kontrolle.
Die 131 Einsatzkräfte waren mit 31 Fahrzeugen am Übungsobjekt eingesetzt.
Ziel der Übung war es, die Alarmierungsstrukturen zu überprüfen und einen möglichen Einsatzablauf vor Ort zu simulieren. Kreisbrandinspektor Ralph Stühling und Dr. Herbert Stommel, Leiter Region Dieburg der Firma Fiege waren mit dem Einsatzablauf zufrieden, kleinere Optimierungen werden in den bestehenden Alarmplan eingearbeitet.
Eingesetzte Kräfte:- Feuerwehr Dieburg
- Feuerwehr Münster
- Feuerwehr Altheim
- Feuerwehr Gr.-Umstadt
- Rettungswagen Regelrettungsdienst Dieburg
- SEG JUH Dieburg incl. Arzt
- Organisatorischer Leiter Rettungsdienst
- Brandschutzaufsichtsdienst
- Polizei Dieburg
- ELW 2 Pfungstadt
- Pressegruppe Darmstadt-Dieburg
