Am Samstagvormittag wurden wir um 9 Uhr zu einer groß angelegten Waldbrandübung mit dem Alarmierungsstichwort „F WALD 2“ nach Eppertshausen alarmiert. Angenommen wurde ein sich schnell ausbreitender Wald- und Vegetationsbrand im Bereich „Villa Blaschek“ und der Alten Tongrube, im Wald zwischen Eppertshausen und Messel.
Nach unserem Eintreffen bekamen wir einen eigenen Einsatzabschnitt zugeteilt, in dem wir die gestellten Aufgaben abarbeiteten. Ein Schwerpunkt der Übung lag auf der Wasserversorgung über längere Wegstrecken und mit Tanklöschfahrzeugen. Gleichzeitig galt es, gefährdete Bereiche zu schützen und weitere Aufgaben innerhalb des Übungsszenarios zu bewältigen.
Insgesamt waren rund 200 Einsatzkräfte und Helfer mit etwa 40 Fahrzeugen an der Übung beteiligt. Neben zahlreichen Feuerwehren waren unter anderem das Deutsche Rote Kreuz, die Bergwacht sowie weitere Organisationen und Behörden eingebunden. Zehn Statisten stellten betroffene und verletzte Personen dar, sodass neben der Brandbekämpfung auch deren Rettung und Versorgung geübt werden konnte.
Bei einer Übung dieser Größenordnung spielt auch die Zusammenarbeit der vielen beteiligten Einheiten eine wichtige Rolle. Führung, Kommunikation und die Abstimmung untereinander waren daher ebenfalls Teil des Übungsgeschehens.
Nach Abschluss der Übung ging es für alle Beteiligten gemeinsam zur Franz-Gruber-Halle. Dort hatte die Feuerwehr Eppertshausen noch eine Stärkung vorbereitet. Anschließend machten wir uns auf den Rückweg nach Münster und stellten im Feuerwehrhaus die Einsatzbereitschaft unserer Fahrzeuge wieder her.




