Haus flankierten im ersten Abschnitt Stefan Hebeling und Michael Sühl, nach der Pause dann Dagmar Schneider und Gabi Wicharz. Für fast jeden hatte der bestens aufgelegte Sitzungschef einen Trinkspruch parat – wenn der Vortragende das nicht wie im Falle von Gerd Girbig („Wo früher eine Leber war, ist heute eine Mini-Bar“) selbst übernahm. Girbigs Darbietung mit Schilderungen aus dem Leben eines Feuerwehrmanns –in diese „Rolle“ versetzten sich viele der rund 100 Zuschauer problemlos hinein –streifte den neuen Rathaus-Chef Gerald Frank ebenso wie die Wehr aus der innig geliebten Nachbargemeinde Eppertshausen und den eigenen Gemeindebrandinspektor Florian Kisling. Girbig hielt sich trotz der angebotenen alkoholischen Verlockungen übrigens schadlos –er hatte am Samstag bei allem Spaß an der Narrenfreud’ Bereitschaftsdienst.
Als Vertreter des lustigen Dialogs präsentierten sich am Samstag schließlich Gabi Wicharz und Günter Schneider als „Minsderer Traumpaar“ und Stefan Hebeling und Stefan Schneider als „Annemarie und Mechthild“. Roland Groh gab solo den „Buffetspezialisten“, Josef Haus jammerte als „schwer geplagter Ehemann“. Das Männerballett „Die Kreizverrenker“ (Leitung: Sigi Girbig und Dagmar Schneider) brachte Daniel Oestreicher, Gerd Girbig, Joachim Boucher, Niclas Lohbeck, Thomas Kinzel und Reimund Nathan auf die Bühne, wo es auch beim Auftritt der „Hinnergasse Buwe“ (Sebastian Herd, Maximilian Hotz, Sebastian Grimm, Ferdinand Ries, Matthias Matheis und Christian Richter) optisch wie tonal zur Sache ging. Mit einer Playback-Show leiteten Reiner Bader, Ina und Michael Sühl, Nadine Heckwolf und Stefan Hebeling – alle gecastet von Gabi Wicharz – zum Finale aller Mitwirkenden über.
