Umstellung der Atemschutzgeräte auf Überdrucksystem

Seit heute (24.03.21) wurden sämtliche Atemschutzgeräte der Feuerwehr Münster auf das neue Überdrucksystem umgestellt. In den letzten Tagen haben der stellvertretende Gemeindebrandinspektor Timo Kreher und Zugführer Daniel Oestreicher einen großen Teil ihrer Zeit mit den notwendigen Vorbereitungen zur Umstellung auf das neue System verbracht. Zum einen galt es alle Maßnahmen zu treffen um die Atemschutzgeräte mit der neuen Technik in einem Rutsch auszurüsten, zum anderen mussten aber auch die Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr Münster mit dem neuen System ausgebildet werden. In insgesamt acht Ausbildungseinheiten wurden die Kameraden und Kameradinnen intensiv geschult und mit der Handhabung der neuen Technik vertraut gemacht werden. Bei Atemschutzgeräten mit Überdrucksystem wird ein konstanter Überdruck innerhalb der Maske gehalten. Dadurch ist der Einatemwiderstand bedeutend geringer, als das bei Normaldruckgeräten der Fall ist.

Die Umstellung erfolgte heute auf der Wache Münster für die Fahrzeuge HLF, LF10 und TM. Am Ende dieser Woche erfolgt die Umstellung in Altheim für das MLF. Insgesamt stehen der Feuerwehr Münster und Altheim 26 Atemschutzgeräte zur Verfügung, sieben davon in ständiger Reserve zum Austausch und Überprüfung nach einem Brandeinsatz.

Der stellvertretende Gemeindebrandinspektor erklärt die Funktionen des neuen Systems.
Verlastung der Atemschutzgeräteträger für den Brand- und Innenangriff im Fahrzeuginneren des Löschfahrzeugs 10
Atemschutzwerkstatt: Im Hintergrund sind die derzeitigen Ersatzgeräte zu sehen.

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