Atemschutzbelastungsübung in Corona-Zeiten

Besondere Zeiten erfordern oftmals besondere Maßnahmen. Um in Corona-Zeiten für den Einsatz unter Atemschutz vorbereitet zu sein, absolvierten in den letzten Wochen bereits 12 Kameraden der Feuerwehr Münster ihre jährlich geforderte Belastungsübung. Da coronabedingt die Atemschutzübungsstrecke in Dieburg aktuell nicht zur Verfügung steht, musste ein Ersatzparcours quer durchs Feuerwehrhaus begangen werden. Dabei ging es mit kompletter Atemschutzausrüstung durch den verdunkelten Keller, um am anderen Ende durch einen Lichtschacht wieder ins Freie zu gelangen. Nach mehrmaligem Begehen der Freitreppe der Kulturhalle Münster und das mehrfache Besteigen der Steckleiter, musste die Grube der Fahrzeughalle durchquert und ein Brandangriff aufgebaut werden. Dabei musste ebenfalls das benötigte Schlauchmaterial mitgeführt werden. Anschließend musste eine mit Wasser gefüllte Schlauchleitung durch einen Käfigparcours geführt werden, um am anderen Ende eine Person zu retten und die Brandbekämpfung einzuleiten. Nach einer guten halben Stunde waren alle Hindernisse geschafft. Timo Kreher und Daniel Oestreicher, die verantwortlich für die Ausbildung waren, waren erfreut, dass alle Teilnehmer den Parcours erfolgreich bewältigt haben und somit weiterhin für den Atemschutzeinsatz zur Verfügung stehen.

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