Die Feuerwehr Münster hat an zwei Terminen eine Sonderausbildung im Bereich Höhensicherung durchgeführt. Ziel war es, die Einsatzkräfte für Arbeiten in absturzgefährdeten Bereichen fit zu machen und den sicheren Umgang mit dem Material zu trainieren.
Beim ersten Termin ging es sprichwörtlich „hoch hinaus“. Die Kameradinnen und Kameraden übten den gesicherten Vorstieg und das anschließende Abseilen. Dabei stand vor allem das richtige Anlegen und Verwenden der persönlichen Schutzausrüstung gegen Absturz im Mittelpunkt. Viele Teilnehmende konnten dabei wertvolle Erfahrungen sammeln und ihr Vertrauen in die Ausrüstung stärken.
Der zweite Teil der Ausbildung führte „in die Tiefe“: Geübt wurde die Rettung einer Person aus einem leeren Klärbecken. Mit einem Flaschenzugsystem konnte die Übungsperson sicher und kontrolliert nach oben gebracht werden. Die Übung zeigte deutlich, wie wichtig Teamarbeit, saubere Knotentechnik und das richtige Handling der Geräte sind.
Ein zentraler Aspekt der Ausbildung war die Abgrenzung zwischen Höhenrettung und Höhensicherung. Während Höhenrettung hochspezialisierten Einheiten vorbehalten ist und komplexe Rettungseinsätze in großer Höhe oder Tiefe umfasst, konzentriert sich die Feuerwehr Münster auf die Höhensicherung. Das bedeutet: Wir sichern unsere eigenen Kräfte bei Arbeiten in absturzgefährdeten Bereichen ab – zum Beispiel auf Dächern oder in Schächten.
Mit der Sonderausbildung konnten die Einsatzkräfte ihr Wissen vertiefen und sind nun noch besser für zukünftige Einsatzlagen vorbereitet.




