Im November war wieder einiges los. Insgesamt 15 Kameradinnen und Kameraden nahmen an Lehrgängen und Seminaren teil. Die elf unterschiedlichen Fortbildungen deckten ein breites Spektrum der Feuerwehrarbeit ab.
- Zuerst konnten die Brüder Marlon und Lenny Kisling den Truppführerlehrgang abschließen, der bereits im Oktober begonnen hatte. Als Führer eines Trupps soll man im Einsatz nach Auftrag fachlich richtig und selbstständig handeln können. Auf dem Lehrplan standen daher unter anderem die Aufgaben des Truppführers, Verhalten bei Gefahren, Brennen und Löschen, der Löscheinsatz sowie die Technische Hilfeleistung.
- Das mehrtägige Seminar GABC-Messkonzept wurde von Peter Groh belegt, der auch in der GABC-Messzentrale vom Landkreis mitwirkt. In dem Seminar wurde gezielt der Umgang mit einer speziellen Software geübt und diverse Fallbeispiele mit atomaren, biologischen und chemischen Gefahren durchgespielt.
- Im Lehrgang „Grundlagen der Motorkettensägearbeiten (Modul A)“ erlernte Christian Homa den sicheren Umgang mit der Motorkettensäge. Neben der Handhabung der Motorkettensäge mit den Schnitttechniken wurde auch besonderes Augenmerk auf die Schutzausrüstung und die Unfallverhütungsvorschriften gelegt. In praktischen Übungen konnten sich die Teilnehmer mit dem Gerät weiter vertraut machen.
- Steffen Schneider besuchte den Grundlagenlehrgang „Brandschutzerziehung und -aufklärung“. Hier ging es unter anderem um das Brandschutzerziehungskonzept des Landes Hessen, um pädagogische Grundlagen und Entwicklungspsychologie, um Materialien und Handwerkszeug in der Brandschutzerziehung und um die Gestaltung einer Brandschutzerziehungseinheit. Zum Lehrgangsende mussten die Teilnehmer eine praktische Lehrprobe ausarbeiten und vortragen.
- Der Lehrgang „Leiter einer Feuerwehr“ befasst sich mit Themen wie Haushaltswesen, Beschaffung, Personalplanung und -führung und Öffentlichkeitsarbeit. Ziel ist es, dass die Teilnehmer als Leiter einer Feuerwehr diese aus organisatorischer und verwaltungsmäßiger Hinsicht führen können. Der Lehrgang wurde in einer Online-Version durchgeführt, an der Sören Grundmann teilnahm.
- Eine Weiterbildung für den Bereich Mitarbeiterführung belegte Julian Koerpel. Das Seminar Führungslehre – Baustein A – (Persönlichkeit und Führungsverhalten) wurde auf Kreisebene angeboten und befasste sich mit Konfliktursachen und ihre Bewältigung im Führungsbereich, den unterschiedlichen Führungsstilen, Persönlichkeitsprofilen und Kommunikationsregeln. Die Teilnehmer hatten auch die Möglichkeit ein praktisches Training mit anschließendem Video-Feedback durchzuführen.
- Gerade bei Brandeinsätzen müssen wir uns vor Atemgiften schützen. Dafür gibt es den Lehrgang „Atemschutzgeräteträger“, der den Umgang mit Atemschutzgeräten schult. Benjamin Peter war Teilnehmer des Lehrgangs im Landkreis Offenbach, wo es noch freie Plätze gab. Dabei lernte er zunächst den Aufbau der Geräte kennen, die im Einsatz blind zu bedienen sind. Anschließend konnte er in mehreren Übungen die körperliche Belastung erfahren. Es musste auch ein spezieller Parcours absolviert werden, den jeder Atemschutzgeräteträger jährlich einmal durchlaufen muss.
- Auch in diesem Jahr fand der letzte Lehrgang „Sprechfunker“ auf Kreisebene am Standort Münster statt. Leandro Held, Sascha Müller und Christian Reinhold nutzten die Gelegenheit der kurzen Anfahrt und besuchten den Lehrgang am Heimatstandort. Sie lernten dort sowohl die physikalischen Grundlagen des Funkens als auch den Sprechfunkbetrieb kennen. In verschiedenen Funkübungen wurde das Erlernte weiter vertieft, sodass es für den zukünftigen Einsatz genutzt werden kann.
- Wenn Atemschutz allein nicht ausreicht, um uns zu schützen, wird meistens zusätzlich ein Chemikalienschutzanzug (CSA) benötigt. Auch diese Handhabung muss gelernt sein und daher besuchte Michael Fieres den Lehrgang „Atemschutzgeräteträgerlehrgang II“. Dort lernte er den Aufbau und die Wirkungsweise des CSA, den Umgang mit psychischer und physischer Belastung, die Dekontamination nach dem Einsatz sowie das richtige An- und Auskleiden.
- Um bei Einsätzen Konfliktsituationen und Gefahren frühzeitig erkennen und Gegenmaßnahmen einleiten zu können, gibt es seit diesem Jahr das Seminar „Taktische Eigensicherung von Einsatzkräften“. André Frank und Michael Krause nahmen daran teil, das in Eppertshausen angeboten wurde. Neben praktischen Übungen ging es auch um vorbereitende Maßnahmen und Konfliktphasen, Maßnahmen zum Erkennen und Beurteilen von Gefahren, deeskalierende Kommunikation, Distanz- und Befreiungstechniken und der Zusammenarbeit mit der Polizei.
- Thekla Hecker, die auch Stellvertretende Jugendfeuerwehrwartin in Altheim ist, belegte das zweitägige Seminar „Führungsnachwuchskompetenz“. Hier wurden Themen besprochen wie die Anforderungen an Führungskräfte, Kommunikation, das Äußern und der Umgang mit konstruktiver Kritik. All dies soll die Teilnehmer auf zukünftige Führungsaufgaben vorbereiten.
Wir freuen uns, dass im November wieder so viele Lehrgänge und Seminare absolviert wurden und gratulieren allen zu ihren erreichten Lehrgangszielen.











