Datum: 07. November 2026
Alarmzeit: 19:44 Uhr
Alarmierungsart: 11 Münster klein, 50 Führungskräfte, 52 Drohneneinheit
Dauer: 1 Stunde 2 Minuten
Art: Fehlalarm
Einsatzort: Münster / L 3095
Fahrzeuge: HLF 20/30 , KdoW , MTF Altheim
Weitere Kräfte: Polizei , Rettungsdienst
Einsatzbericht:
Am Samstagabend wurden wir zu einem automatisch ausgelösten Notruf eines iPhones auf die L3095 in Richtung Eppertshausen alarmiert. Vor Ort fanden wir ein iPhone auf der Fahrbahn. Da der Besitzer nicht angetroffen werden konnte, ließ sich zunächst nicht ausschließen, dass dieser in einen Unfall verwickelt war und sich möglicherweise verletzt im näheren Umfeld befand.
Um das Gebiet rund um die Fundstelle großflächig absuchen zu können, wurde unsere Drohneneinheit nachalarmiert. Mithilfe der Wärmebildkamera der Drohne suchten wir die Umgebung aus der Luft nach möglichen Wärmesignaturen von Personen ab. Dabei konnten keine Auffälligkeiten festgestellt werden.
Parallel dazu überprüfte die Polizei die Wohnanschrift des Handybesitzers. Dort konnte dieser schließlich wohlbehalten und unverletzt angetroffen werden. Somit konnte die Suche beendet und der Einsatz für alle Beteiligten abgeschlossen werden.
Automatische Unfallerkennung beim Smartphone
Moderne Smartphones verfügen über eine automatische Unfallerkennung. Erkennt das Gerät einen Unfall, kann es selbstständig einen Notruf absetzen, sofern der Nutzer nicht reagiert. Dabei werden auch Standortinformationen übermittelt, sodass die Rettungskräfte die mögliche Unfallstelle gezielt anfahren können.
Auch wenn in diesem Fall glücklicherweise keine Person zu Schaden kam, zeigt der Einsatz, wie wichtig es ist, automatisch ausgelöste Notrufe ernst zu nehmen und mögliche Notlagen sorgfältig auszuschließen.
