F 3 Y – Anforderung Telekopmast und Atemschutzgeräteträger

Datum: 19. Februar 2025 
Alarmzeit: 0:25 Uhr 
Alarmierungsart: 11 Münster klein, 50 Führungskräfte, 53 Teleskopmast 
Dauer: 5 Stunden 58 Minuten 
Art: Großbrand  
Einsatzort: Dieburg / Löwengasse 
Fahrzeuge: GW-L , HLF 20/30 , KdoW , TM 32  
Weitere Kräfte: Berufsfeuerwehr Darmstadt , DRK Orstverband Dieburg , Drohnengruppe Lk Da-Di , ELW 2 , Feuerwehr Babenhausen , Feuerwehr Dieburg , Feuerwehr Groß-Zimmern , Feuerwehr Messel , Führungsgruppe TEL , GW IUK , JUH Dieburg , Kreisbrandinspektor 01 , Kreisbrandinspektor 02 , LNA , Notarzt , OLRD , Polizei , Pressegruppe Da-Di , Rettungsdienst  


Einsatzbericht:

Vergangene Nacht wurden wir kurz nach Mitternacht zur Unterstützung nach Dieburg alarmiert. Zuvor waren bereits die Feuerwehren Dieburg und Groß-Zimmern im Einsatz, nachdem sie um 23:41 Uhr mit dem Alarmstichwort „Dachstuhlbrand – F3Y/MANV 5“ zu einem Brand in der Löwengasse gerufen worden waren. Aufgrund der dynamischen Lage und der engen Bebauung im Stadtkern wurden wir nachalarmiert. Zunächst wurde unser Teleskopmast angefordert, um die Brandbekämpfung in der dicht bebauten Altstadt zu unterstützen. Später folgte eine weitere Anforderung für zusätzliche Atemschutzgeräteträger.

Mit unserem Teleskopmast und den eingesetzten Atemschutzgeräteträgern verstärkten wir die bereits laufenden Lösch- und Rettungsmaßnahmen. Der Dachstuhlbrand hatte sich auf drei Wohngebäude ausgebreitet, konnte jedoch durch das koordinierte Vorgehen aller Einsatzkräfte unter Kontrolle gebracht werden.

Mehrere Personen hatten sich auf das Dach gerettet und mussten mit der Drehleiter in Sicherheit gebracht werden. Drei Menschen erlitten schwere, eine Person mittelschwere Verletzungen. Sie wurden umgehend vom Rettungsdienst versorgt. Insgesamt waren acht Rettungswagen, drei Notärzte sowie der Organisatorische Leiter Rettungsdienst im Einsatz. Auch ein Hund konnte gerettet werden, für eine Katze kam leider jede Hilfe zu spät.

Für die betroffenen Bewohner, die ihre Häuser verlassen mussten, wurde eine Betreuungsstelle eingerichtet, in der sie von Notfallseelsorgern betreut wurden. Die Löscharbeiten erfolgten unter Atemschutz, und zur besseren Lageeinschätzung kam eine Drohne zum Einsatz.

Kreisbrandinspektor Matthias Maurer-Hardt und Dieburgs Bürgermeister Frank Haus waren vor Ort, um sich ein Bild der Lage zu machen. Die Brandursache sowie die Schadenshöhe werden derzeit von der Polizei ermittelt.